Startseite
News
Artikel
Tools


Schnellsuche


Werbepartner


Pressemitteilungen


Werbung


Partnerseiten

Geekly
Lianli-Modding
Modding-FAQ
ModdingTech
PQTuning
Technic3D
TwinsByte



CoolRiver Deluxe
Autor:
Julian Oejen
Publiziert:
28.06.2005
Kategorie:
Wasserkühlung
Verwandte Artikel:
    Thermaltake Rhythm HTPC-Wasserkühlung
    Thermaltake Rocket
    CoolerMaster Aquagate Mini R120
    Eastar Yeti-Tower
    mehr ...
BBSStore
VF-700 Cu
22,99 EUR
BBSStore
Scythe Ninja
44,39 EUR
BBSStore
120mm, 800 U/min
8,92 EUR

Seiten | 1 | 2 |   weiterempfehlen | drucken

Heute möchten wir mit dem CoolRiver Deluxe erneut ein Wasserkühlungsset präsentieren, welches auch für den Einsteiger in die feuchte Kühlungsmethode geeignet ist. Das zeitaufwendige Befüllen sowie die Einzelmontage entfallen bei diesem Set komplett, denn es ist von Haus aus fertig zusammengeschraubt und sofort einsatzbereit. Inwiefern allerdings das mit ca. 90 Euro Anschaffungskosten sehr günstige Pendant in Leistung, Verarbeitung und Lautstärke aktuellen Referenzen in diesem Segment Paroli bieten kann, möchten wir im Test aufzeigen.



Ein Dankeschön für die Zusendung der CoolRiver-Wasserkühlung geht an den deutschen Distributor, die Eastar Trading GmbH.

Lieferumfang

  • 120 mm-Single-Radiator
  • 120 mm-Lüfter
  • 12 V-Tauchpumpe
  • CPU-Kühlkörper
  • Northbridge-Kühlkörper
  • Grafik-Kühlkörper
  • Verschiedene Clips und Montageutensilien
  • Installationsanleitung
Der blau-weiß designte Karton macht einen stabilen Eindruck und durch den Styroporeinsatz werden die Komponenten ausreichend gegen Stöße geschützt. Die deutsch- sowie englischsprachige Anleitung ist an sich in Ordnung, allerdings sind einige der schwarz-weiß Bilder derart undeutlich, dass sie dem Käufer nicht unbedingt weiterhelfen. Hier wären farbige und deutlichere Bilder besser gewesen. Die Zubehörteile wirken insgesamt recht stabil und sind auch schonend in verschiedenen Tüten verpackt.

Als erstes fällt natürlich auf, dass die Schläuche bereits montiert sind und das System einsatzfähig mit destilliertem Wasser befüllt wurde. Somit soll es den Anfängern erleichtert werden, die Wasserkühlung erfolgreich in Betrieb zu nehmen. Dass der erfahrene Anwender erst einmal überrascht ist, muss nicht erwähnt werden.

Technsiche Eckdaten

  • Pumpe
    • Dimensionen: 90x65x78 mm³
    • Stromspannung: 12V
    • Leistung: 72 l/h
    • Lebenserwartung: 50.000 h
    • Stromversorgung: 4-Pin Molex
    • Stromverbrauch: 2,5 W
    • Integrierter AGB
  • Maxxpert-Radiator
    • Dimensionen: 150x120x70 mm³
    • Material: Kupfer
    • Lüfter-Dimensionen: 120x120x25 mm³
    • Lüfter-Stromverbrauch: 3.6 W
    • Lüfter-Geschwindigkeit: 2500 UPM
    • Lüfter-Geräusch: 20-36 dBA
    • Strom-Versorgung: 3-Pin Molex

Kühlkörper

Nachdem wir die insgesamt drei Kühlkörper aus der mit Styropor geschützten Verpackung entnommen haben, halten wir drei komplett aus Kupfer bestehende Kühler in den Händen. Die bereits montierten Schläuche sind mit Schellen an den Anschlüssen befestigt und sicherten auf Anhieb einen bombenfesten Halt, welcher sich auch im Laufe des Reviews nicht verschlechterte.

Die Unterseite der Kühler ist jeweils durch eine durchsichtige Schutzfolie vor Kratzern und sonstigen äußerlichen Einwirkungen gesichert. Sie ist auf Hochglanz poliert und sehr plan geschliffen worden, was der Wärmeübertragung sicherlich zu gute kommt. Insgesamt machen die Kühler einen - angesichts des Preises - passablen Eindruck, wenngleich natürlich auf optische Finessen wie einer Plexiglasaufwertung oder ähnlichem Getier verzichtet wurde. Hier bietet die teurere Konkurrenz deutlich schickere Ausführungen - aber auf die Leistung kommt es ja schließlich an.


Pumpe

Die Pumpe, welche den kompletten Kreislauf mit Wasser versorgt und damit sicherstellt, dass alle zu kühlenden Komponenten nicht zu warm werden, ist eine über den vierpoligen Molexstecker mit 12V versorgte Tauchpumpe. Der Vorteil dieser Tauchpumpen ist u.a. der, dass ein separater Ausgleichsbehälter überflüssig wird, da die Pumpe ja direkt im Wasser taucht und somit das Wasser ansaugen kann.
Zugegeben, die technischen Daten lassen niemandem die Kinnlade gen Boden sinken, speziell die mit 72 l/h angegebene Förderleistung ist sehr gering ausgefallen; eine Eheim 1048 zum Beispiel schafft in dem selben Zeitraum rund 600 Liter, also die ca. achtfache Leistung!
Praktisch hingegen ist die separate Entkoppelung, mit welcher man die Pumpe spielend leicht am Gehäuse befestigen und das komplette System problemlos transportieren kann, ohne Hardwareschäden zu riskieren. Außerdem sorgt die Entkoppelung dafür, dass die von Haus aus sehr leise Pumpe unhörbar im Gesamtsystem wird.



Radiator


Der Wärmetauscher (oder auch Radiator genannt) ist dafür zuständig, dass das Wasser, welches durch ihn läuft, durch die verschiedenen Kühlschlangen sowie dem optional verbautem Lüfter wieder heruntergekühlt wird, um die gekühlten Komponenten vor dem Hitzetod zu bewahren. Das Exemplar, welches dem CoolRiver-Set beiliegt, besteht komplett aus Kupfer und kann zusätzlich durch einen 120-mm-Lüfter erweitert werden. Diese Methode ist bei einem Single-Radiator auch empfehlenswert, da im Passiv-Betrieb das Wasser nicht ausreichend gekühlt werden kann.
Der mitgelieferte Ventilator leistet 2500 Umdrehungen pro Minute und ist auf maximaler Drehzahl sehr deutlich wahrzunehmen, kommt allerdings ohne störende Nebengeräusche aus. Im 7- oder 5-Volt-Betrieb lassen sich dann aber akzeptable Lautstärken erzielen. Allerdings muss man dabei unbedingt die Temperaturen im Auge behalten.



Montage

Bevor wir das System in unser Gehäuse einzubauen können, muss die Wasserkühlung entlüftet werden. Dazu schließen wir die Pumpe an einen freien 12V Anschluss und lassen die CoolRiver-Deluxe einige Minuten laufen und bewegen dabei immer wieder die einzelnen Komponenten um die Luft entweichen zu lassen. Nachdem wir dieses getan haben, können wir mit dem Einbau beginnen.

Das Einsetzen des CPU-Kühlers erleichternd, bauen wir das Mainboard aus dem Gehäuse aus. Um den Kupferkühlkörper auf die CPU setzen zu können, muss die schwarze Halterung auf dem Kühlblock aufgesetzt und der Kühler in das Sockel 478-Retentionmodul geklemmt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die vier Nasen der Halterung im Retentionmodul einrasten. Anderenfalls könnte der Anpressdruck zu gering ausfallen - wie bei uns im ersten Anlauf geschehen - und die Temperaturen merklich steigen.

Nachdem wir jetzt die CPU mit dem Kühler ausgestattet haben, machen wir uns an die Northbridge, um diese später auch mit Wasser zu kühlen. Es gibt zwei Methoden, den Kühler zu befestigen: Da wäre die Möglichkeit, die eventuell vorhandenen Bohrungen zu nutzen oder wenn diese nicht vorhanden sind (wie in unserem Fall) den Kühler über ein beigelegtes Klebepad zu fixieren. Dazu muss dieses lediglich an der Unterseite abgezogen und vorsichtig aufgeklebt werden. Nun kann der Kühler problemlos auf der Northbridge angebracht werden


Normalerweise würde jetzt die Kühlung der Grafikkarte folgen, allerdings mussten wir hier rauf verzichten, da sich die verwendete GeForce 6800 LE als nicht kompatibel zum vorgesehen GPU-Stück entpuppte und somit weiterhin durch den Standardlüfter gekühlt werden muss.

Um die Pumpe am Gehäuse zu verschrauben, werden die schwarzen Gummifüße genutzt, welche in die vorhandenen Halterungen geschoben werden und somit die sowieso sehr leise Pumpe zusätzlich entkoppeln. Nun kann die Pumpe an der gewünschten Stelle verschraubt werden, um den PC weiterhin problemlos transportieren zu können.

Der Radiator kann wahlweise auch mit dem Gehäuse verschraubt werden. Für weniger talentierte Bastler bietet sich auch noch die Möglichkeit an, den Radiator einfach ins Gehäuse zu stellen und dort zu befestigen. Welche der beiden Methoden man später wählt, ist Geschmackssache. Wir haben aufgrund des großen Platzangebotes den Radiator unter den Festplatten befestigt und dort verschraubt.

Seiten | 1 | 2





© 2001 - 2006 by tweakers4u.de | Impressum