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Cooltek CT8C-48Cu gegen Thermaltake SilentTower
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Cooltek CT8C-48 Cu | Hersteller: | Cooltek | | Produktname: | Cooltek CT8C-48 Cu | | Vertrieb: | Silentshop | | Preis: | ca. 25 EUR |
Unser zweiter Testkandidat lässt noch wesentlich deutlicher erkennen, wo die Konstrukteure des CT8C abgeschaut haben. Die zumindest auf den ersten Blick fast 1:1 Kopie des Zalman CNPS7000 Erfolgskühlers, welcher uns lediglich als AlCu-Hybrid-Variante vorliegt, dürfte den Koreanern die ein oder andere schlaflose Nacht beschert haben, kann das Gesamtpaket von Cooltek doch zum deutlich günstigeren Preis angeboten werden und verspricht dabei sogar höhere Kompatibilität ohne Funktionseinschränkung. Wir werden gespannt beobachten, wie sich der kompakte Wolf im Zalman-Pelz unterm Strich gegen sein Vorbild schlägt und beginnen im bekannten Rahmen mit der technischen Gegenüberstellung: | Zalman CNPS7000A AlCu | Cooltek CT8C-48 Cu | | Kühler | Hybrid-Rund-Design Maße: 109 x 109 x 62 mm Lamellenanzahl: 134 Komplettgewicht: 445 Gramm | Vollkupferrunddesign Maße: 101 x 101 x 67 mm Lamellenanzahl: 84 ( ca. 0,3mm stark ) Komplettgewicht: 588 Gramm | | Lüfter | Serie: 92mm ohne Rahmen 46 bis 83 m³/h 1250 bis 2400 U/min max. 20 - 25 dB(A) Doppelkugellager | Serie: 80mm ohne Rahmen 39 bis 63 m³/h 1600 bis 2800 U/min max. 25 - 28 dB(A) Doppelkugellager | | Verwendung | Sockel A: Direktverschraubung Sockel 478: Mounting-Hole-Kit Sockel 754 / 940: Mounting-Hole-Kit über: 3,2GHz / 3400+ | Sockel A: Spezial-Klammer Sockel 478 : Mounting-Hole-Kit Sockel 754 / 940: Mounting-Hole-Kit über: 3,2GHz / 3400+ |
Lieferumfang Auch der Lieferumfang gleicht dem des Zalman-Pendants wie die Faust aufs Auge, selbst die Blisterverpackung ist bis auf die gegeneben Größendifferenzen identisch. Die Montagevorrichtungen für die Athlon 64 - und Pentium 4 - Sockel per Direktmontage bilden augenscheinlich und funktionell eine Einheit mit dem beigelegten Equipment der Koreaner, lediglich für die Befestigung auf dem Sockel A hat man sich bei Cooltek eine komplett abweichende Klammer-Lösung ausgedacht, mehr dazu im späteren Verlauf. Eine kleine Silikon-Tüte mit Wärmeleitpaste komplettiert die Lieferung für die Montage. Weiterhin dokumentiert eine schematisierte Anleitung die Anbringungsvorgänge auf den verschiedenen Plattformen in englischer Sprache auf anschauliche Art. Eine kleine Drehpoti-Lüftersteuerung nach Vorbild der Zalman FAN Mate 1 rundet das Angebot ab.
Der Kühler Der CT8C verfügt über ein enorm kompaktes Rundlayout mit 84 dünngeschnittenen Kupferlamellen und eingebettetem 80mm Ventilator. Im Vergleich zum Zalman-CNPS7000A ist der Cooltek-Spross einen Tick höher, dafür fehlen ihm im Durchmesser knapp 8mm. Gegenüberstellend fällt auf, dass der Koreaner über wesentlich mehr und dadurch enger aneinander stehende Lamellen verfügt - ganze 50 Kühleinheiten kommen beim CNPS mehr zum Einsatz - und somit dessen effektive Kühloberfläche ein Vielfaches des kleinen Cooltek-Bruders beträgt.
An der Unterseite ist schön der Entstehungsprozess des CT8C-48Cu nachvollziehbar. Die Lamellen sind alle einzeln gefertigt und später durch zwei Aluminiumblöcke mit entsprechenden Schrauben derart fest miteinander verspannt wurden, dass am Kühlerboden kaum noch ein Übergang zwischen den jeweiligen Kupfersträngen zu erkennen ist. Dann wurden die Kupferlamellen entsprechend kreisförmig aufgefächert und der Lüfterrotor eingepasst. Die Verarbeitungsqualität ist speziell in Anbetracht des Preises sehr ordentlich, wenngleich fairerweise hinzugefügt werden muss, dass der letzte liebevolle Schliff im Bereich der Lamellenbearbeitung und der Bodennachpolierung vermisst wird. Hier wirkt der Zalman einfach etwas feiner und nicht so rustikal gefertigt. Ähnliches gilt auch für die praktische Lüftersteuerung des CT8C, welche ebenfalls der Zalman-Beigabe zum Verwechseln ähnelt und im Trimmbereich von ca. 5 bis 11 Volt stufenlos arbeitet. Ihre optische Grobheit lässt sich problemlos verschmerzen, unschön dagegen, dass sich der kleine Regeldrehknopf unseres Testmusters nur mit sehr starker Krafteinwirkung bewegen lies und eine funktionsgerechte und komfortable Benutzung der Steuerung so fast nicht möglich war. 
Der höchst effektiv ins Layout eingebundene 80mm Ventilator geht sowohl im 12Volt, als auch im getrimmten Betrieb mit vergleichbarem bzw. geringfügig intensiverem Lärmpegel zuwerke, wie der größer dimensionierte Zalman Lüfter. Insgesamt ist er auf voller Drehzahl bei ca. 2800 Umdrehungen pro Minute sehr deutlich wahrnehmbar. Im minimalen Regelbereich der beigelegten Steuerung dagegen agiert er mit ca. 1600 Umläufen fast lautlos und sehr angenehm. Natürlich haben wir auch beim Cooltek-Spross unsere Geräuschaufnahme vollzogen. Da bei diesem eine Lüftersteuerung beiliegt, wurde auch der Übergang im Trimmbereich dargestellt.

| Soundcheck: Cooltek CT8C-48Cu, 12Volt - 5Volt |
Montage Einen einzigartigen Befestigungsmechanismus dürfen wir beim CT8C beobachten. Während für die Sockel 754 und 478 die bekannte Direktverschraubung zum Einsatz kommt, fixiert man den Kühler am Sockel A über die beliebten Sockelnasen ohne unschöne Motherboard-Ausbautätigkeiten. Ein weiterer Vorteil gegenüber der Montage per Mounting-Holes: Viele aktuelle Hauptplatinen besitzen diese vier Sockelbohrungen nicht mehr und sind entsprechend inkompatibel zu Kühlern, die diese Arretierungsform nutzen - zum Beispiel der Zalman CNPS7000A. Echte Nachteile ergeben sich durch die Nasenverwendung nicht, denn trotz eines Kühlergewichtes von über 500 Gramm ist das ganze Sockel-System so ausgelegt, dass es diesen Belastungen problemlos standhalten kann. Wir befürworten aus Sicht des Komforts und der Kompatibilität die Montage über die Sockelnasen - dafür sind sie schließlich da :o) Wer etwas anderes behauptet und ohne Begründung dem CT8C bzw. anderen Haltebügel-montierenden Kühlern eine schlechte oder unsichere Montage nachsagt, denkt entweder nicht nach oder findet Spaß am Ein- und Ausbauen seiner Hauptplatine.
Um den CT8C zu befestigen, wird der 6Punkt Haltebügel einfach und leichtgängig in die Sockelclips entsprechend den Pfeilrichtungen zur Sockelkante eingehangen und der Rundkühler mittig aufgesetzt, nachdem der CPU-Kern hauchdünn mit Wärmeleitpaste bestrichen wurde. Nun wird der Kühler über zwei Schrauben abwechselnd und vorsichtig mit dem Haltebügel verschraubt und entwickelt beim vollständigen Eindrehen selbiger einen satten Anpressdruck. Inkompatibilitäten aufgrund der ausladenden Halteklammer sind leider nicht gänzlich ausgeschlossen, auf unserer Testplatine allerdings waren die vorhandenen Platzreserven reichlich. Bisher bekannte Inkompatibilitäten aufgrund im Weg stehender Bauteile: EPoX EP-8RDA+ und MSI K7N2 Delta-ILSR. Zusammenfassend macht der Cooltek CT8C im Vergleich zum Zalman-Original eine sehr überzeugende Figur und kann die Punkte in Motherboardkompatibilität, Preis und Montagekomfort einstreichen. Einzig in Details der Verarbeitungsfeinheit hat der Koreaner leichte Vorteile. Doch überzeugen wir uns nun endlich von den Kühlleistungen... .
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