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Scythe Silentbox, silentmaxx HD-Silencer, GrowUpJapan SmartDrive 2002C
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Der Silenttrend schreitet immer weiter voran. Neben leisen CPU- sowie Grafikkartenkühlern kommt immer mehr der Wunsch einer möglichst leisen und trotzdem kühlen Festplatte. Letzteres kann man mit einem Lüfter vor den Datenträger lösen aber wirklich leise ist diese Möglichkeit selten. Eine Variante die die Festplatten gut dämmt und trotzdem kühl hält, sind sogenannte Festplattendämmgehäuse. Wir haben uns heute gleich drei dieser Pendants unter den Nagel gerissen und sie miteinander verglichen. 
Scythe Silentbox
Lieferumfang: Scythe SilentBox, Installationsanleitung (Englisch/Japanisch), Schraubenset, 2 großflächige Wärmeleitpads, 4-Pin-Molex-Verlängerung, S-ATA-Stromverlängerung | 
| - Abmessungen: 200x145x40 mm
- Material: Aluminium, Styrol-Butadien-Kautschuk, Nitril-Butadien-Kautschuk
- Zusätzliche Kühlmethode: Heatlane
- Geeignet für: P-ATA, S-ATA, 10000 rpm
- Gewicht: 840g
| Die von den Abmessungen her mit einem optischen Laufwerk identische SilentBox von Scythe wirkt sehr unscheinbar: Weder irgendwelche Beschriftungen noch das für den Bereich Kühlungszubehör übliche Rippenwerk zieren das Äußere. Der letzte Punkt ist zunächst überraschend, erklärt sich aber bei der ersten "Fühlprobe": Lediglich die obere Abdeckung besteht aus schwarz lackiertem Aluminium - der Rest des Korpus' besteht aus dem Kautschuk-Derivat Nitril-Butadien, also Gummi. Dieser Teil ist dementsprechend flexibel, was vielleicht bei einem Sturz sogar der Festplatte das Leben retten könnte. Ausschlaggebend wird aber wohl der dämmende und entkoppelnde Effekt sein. Außerdem verbreitet der Kautschuk einen leichten Duft der Sorte "Neue Schuhsohle". Die Aluminium-Abdeckung wird mit insgesamt 10 Schrauebn am Korpus fixiert. Bei Aluminium-Teilen sicherlich zuviel des Guten, aufgrund der sehr weichen Unterschale aber ganz sinnvoll. Darunter findet sich das Geheimnis der SilentBox: Eine Heatlane des japanischen Herstellers Heatronics soll für den Wärmetransport aus dem Kühler heraus sorgen. Dieses insgesamt 40 cm lange Herzstück ist einmal gewunden und liegt auf den zwei Seiten einer herausnehmbaren Gummischicht auf, die zwischen Festplatte und Aluminium-Abdeckung geklemmt wird. Außerdem finden sich in der SilentBox zwei weitere Einpassrahmen für die Festplatte aus dem weicheren Styrol-Butadien ("Moosgummi"). Die Verarbeitung lässt Scythe-typisch keinerlei Wünsche übrig. Selbst im Kautschuk sind die Schraubgewinde sauber eingedreht. Die Kratzer auf unserem Testexemplare resultieren aus der Tatsache, dass es ein CeBIT-Muster war. Der ausreichend stabilen Verpackung beigelegt sind zwei Installationsanleitungen - Englisch und Japanisch. Aufgrund der guten Illustration und der simplen Konstruktion sollte aber auch nicht Englischsprachigen die Montage gelingen. Die rückseitigen Warnungen im Zusammenhang mit der verbauten Heatlane wie etwa "Ignoring the instructions [...] may cause death or serious injury." sind aber eher für den Hersteller als für den Endnutzer gedacht und hätten getrost entfallen können.  silentmaxx HD-silencer
Lieferumfang: silentmaxx HD-silencer, Service-Merkblatt (Deutsch), Schraubenset, Silikon-Wärmeleitpads, vier Dämpfungsschrauben, Erdungskabel | 
| - Abmessungen: 157x136x40 mm
- Material: Eloxiertes Aluminium
- Zusätzliche Kühlmethode: nur Kühlrippen
- Geeignet für: P-ATA, S-ATA, 10000 rpm
| Deutlich kleiner, aber dafür aufgrund des mächtigen, dreiseitigen Rippenwerks auffallender, kommt der HD-silencer aus dem deutschen Haus silentmaxx daher. Auf der Vorderseite ist stilvoll das Firmenlogo eingeprägt. Das verhältnismäßig hohe Gewicht von etwas über 1000 Gramm unterstreicht nochmals den ersten, "massiven" Eindruck. Optisch also ein Leckerbissen. Die ebenfalls aus Aluminium bestehende Bodenplatte lässt sich durch Lösen von vier Schrauben abnehmen, zwei weitere Abdeckungen an Vorder- und Rückseite auch. Die Rückseite ist mit einer recht großzügigen Aussparung versehen, um Strom- und Datenkabel an die Festplatte anzuschließen. Wäre der Kühler einen halben Zentimeter länger angelegt, hätte die Aussparung deutlich kleiner ausfallen können, da dann die beiden Stecker im Kühlkörper verschwinden könnten und nur die flachen Kabel durchgeführt werden müssten. Dies käme wohl auch der Geräuschminimierung zu Gute. Für die Dämpfung sorgen nun mehrere Spacer, die rund um die Festplatte in dem HD-silencer "eingeklemmt" werden. Vier mit Gummi ummantelte Dämpfungsschrauben sollen für eine Entkopplung vom Computergehäuse sorgen. Die Beigabe eines Erdungskabel ist einzigartig in diesem Vergleichstest. Sinnvoll ist es allemal - den Anschluss an eine ausreichend große Masse vorausgesetzt. Für die hintere Abdeckung sind sogar zwei Rändelschrauben beigelegt, obwohl diese nicht öfters entfernt werden muss als die vordere. Wirklich enttäuschend ist - bei einem Qualitätsprodukt aus Deutschland - das Fehlen einer Installationsanleitung. Auf dem Service-Merkblatt findet sich neben Erläuterungen zur Garantie lediglich ein Hinweis, dass auf der Homepage des Herstellers eine Installationsanleitung zu finden ist. Hier hätten wir uns eine kurze, aber gedruckte Anleitung - wie die Konkurrenz sie natürlich beilegt - gewünscht. Dass sich der Silentspezialist eine anständige Dämpfung und Entkopplung auf die Flagge geschrieben hat, versteht sich von selbst. Ob er in Sachen Kühlung aber mit der japanischen Heatlane-Konkurrenz mithalten kann, wird sich zeigen.  GrowUpJapan SmartDrive 2002C
Lieferumfang: GrowUpJapan SmartDrive 2002C, Service-Merkblatt (Japanisch), Schraubenset, 4-Pin-Molex-Verlängerung | 
| - Abmessungen: 179x145x40 mm
- Material: Eloxiertes Aluminium, Styrol-Butadien-Kautschuk, Kupfer
- Zusätzliche Kühlmethode: nur Kühlrippen
- Geeignet für: P-ATA, S-ATA, 10000 rpm
- Produkthomepage: GrowUpJapan
- Vertrieb: Derzeit nicht erhältlich in Dtl.
| Das neueste Modell aus der SmartDrive-Reihe hat an seinem schlichten Gewand nichts geändert: Die Abmessungen liegen zwischen denen der beiden Konkurrenten, ebenso wie die optische Progressivität. Zwar weist die eloxierte Blackbox ebenfalls auf drei Seiten Kühlrippen auf, die aber deutlich kleiner sind und näher aneinander aufgereiht sind als beim silentmaxx-Pendant. Lediglich das deutlich gestiegene Gewicht verrät, dass es sich nicht um das bereits getestete Non-Copper-Modell handelt. Auf der Frontfläche befindet sich in Weiß der Produktschriftzug, die inzwischen branchenüblichen Schlagwörter Silent & Cool" sowie die URL des - zu Unrecht - unbekannten Hersteller GrowUpJapan. Wer ein Gehäuse mit Frontklappe besitzt, wird sich daran kaum stören, dennoch wirkt die Front überladen" - nur das Produkt- oder Firmenlabel hätten es sicherlich auch getan. Wen es stört: Frontplatte mittels vier Schrauben lösen, umdrehen und wieder fixieren. 
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