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Raptor-Gaming K1 Professional Gaming Keyboard
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Die junge Peripherie-Marke Raptor-Gaming befindet sich aktuell in einer heißen Etablierungsphase auf dem Markt des preislich wie qualitativ gehobenen Gaming-Equipments. Neben der M2 Gaming-Maus, die sich in Kürze in einem ausführlichen Vergleich mit insgesamt sechs Nagern beweißen muss, gehört das Gaming-Kayboard K1 zur aktuellen Speerspitze des Herstellers. Mit einer unverbindlichen Preisvorstellung von derzeit noch 139 Euro für die K1 wird schnell klar, dass es sich nicht um eine Tastatur von der Stange handeln kann - hier müssen Besonderheiten geboten werden, die ambitionierte Spieler schon seit geraumer Zeit sehnsüchtig suchten, aber trotz der großen Auswahl an Tastaturen nie fanden. Und tatsächlich hat sich Raptor pfiffige Details einfallen lassen, die den engagierten Zocker dahin schmelzen und über den hohen Preis hinwegsehen lassen sollen. Welche dies sind und ob die K1 im Spiele- wie Alltagstest wirklich überzeugen kann, wollen wir heute herausfinden. Dazu bedanken wir uns recht herzlich bei Dirk Schunk von Raptor Gaming Technology für die unproblematische Bereitstellung der Tastatur. Die K1 kann gleich im Webshop des Herstellers käuflich erworben werden.  | Lieferumfang Raptor spendiert der K1 einen standesgemäß professionellen Auftritt und versendet das Keyboard in einer sicheren, stilvoll gestalteten Kartonage, deren wertvoller Inhalt sich wie folgt gestaltet: 
- K1 Gaming Tastatur inkl. USB 1.1 Hub
- 8 nachleuchtende Tasten
- 8 Sperrstücke zum Blockieren von Tasten
- Tastenknopfabzieher
- Schnellinstallationsanleitung (dt., engl., frz., ital., span.)
| Äußerlichkeiten und technischer Hintergrund Im Vergleich zu herkömmlichem Arbeitsgerät wartet die K1 mit einer enorm robusten Hartplastik-Außenhaut auf, die einen maßgeblichen Teil der gut 920 Gramm schweren Tastatur ausmacht und den transportablen, unverwundbaren Charakter einer reinrassigen LAN-Tastatur unterstreicht. Farblich ist das exklusive Raptor-Pendant zurückhaltend schlicht gestaltet, lediglich der rote Herstellerschriftzug samt Logo am oberen, rechten Rand durchbrechen die schwarze Einheit. Im Betrieb gesellen sich die grell-blau leuchtenden LEDs hinzu.  Gamer-Rüstzeug von Raptor-Gaming: K1 und M2 Unter der Haube des bissigen Raptors befindet sich hochwertige Cherry-Technik, denn die K1 wurde in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem für äußerte Qualität bekannten Peripheriespezialisten entwickelt. Dabei bewirbt der Hersteller vor allem die Cherry Gold-Crosspoint-Kontakte, die neben der extrem langen Lebenszeit von angepeilten 50 Millionen Tastenbetätigungen, in Kombination mit den abgestimmten Spiralfedern einen sehr weichen und etwa 30 Prozent kürzeren Anschlag bieten sollen, als dies bei herkömmlichen, auf Folienkontakten basierenden Tastaturen der Fall ist. Dieser Reaktionsgeschwindigkeitsvorteil soll beim Spielen das sprichwörtliche Zünglein an der Waage darstellen. Ein weiteres Cherry-Schmankerl nennt sich Full-N-Key-Roll-Over-Funktion. Dahinter verbirgt sich die Fähigkeit der Tastatur bei gleichzeitiger Betätigung alle sogenannten Modifier-Keys (Umschalt-, Steuerungs-, Alt- und Windows-Tasten) bis zu sechs weitere Tasten ohne Fehlinterpretation oder Datenverlust bedienen zu können. Herkömmliche Keyboards streiken schnell beim - und sei es versehentlicher Art - Drücken mehrerer Tasten gleichzeitig - die K1 behält hier einen kühlen Kopf.  Rückseitig finden sich zwei USB-Anschlüsse, die noch auf dem 1.1 Standard beruhen und als Maus- bzw. Headset-USB gekennzeichnet sind. Aufgrund des aktuellen Technik-Standards wäre USB 2.0 an dieser Stelle sicher zeitgemäßer gewesen, für die angegebenen Verwendungszwecke genügt die gegebene maximale Datentransferrate von USB 1.1 aber vollkommen. Die Tastatur selber wird über ein etwa 190 cm langes USB-Kabel mit dem PC verbunden. Unter der massigen K1 sorgen vier kleine Gummi-Anbringungen für maximale Haftung auf ebenen Untergründen. Zwei weitere Gummi-Streifen sind an den ausklappbaren, hinteren Standfüßen, welche die Tastatur für bequemeres Arbeiten in einen steileren Anstellwinkel bringen, angebracht. In der Praxis ist ein Verrutschen der Tastatur damit nur schwer möglich.  Die beiden wohl prestigeträchtigsten Features der Raptor-Gaming-Tastatur können je nach Ambition und eigener Präferenz genutzt werden. Zunächst ist es möglich, über eine spezielle, mitgelieferte Klemme alle Tasten des Boards abzunehmen. Das macht nicht nur Sinn, wenn man die krümeligen Reste einer energischen Keks- oder Chips-Futter-Attacke beseitigen möchte, sondern kann auch beim Spielen entscheidend eingesetzt werden. Denn: Raptor liefert insgesamt acht unbeschriftete, etwas höher bauende Zusatztasten mit phosphorisierender Oberfläche mit, die anstelle der Standardtasten beliebig aufgesteckt werden können. Diese sogenannten Nachleuchttasten gewähren auch im Dunkeln das einfache Auffinden der selbst gewählten Buttons. Der Leuchteffekt hält wirkungsvoll etwa drei bis sechs Stunden an, danach muss mit kurzzeitiger Belichtung wieder "aufgeladen" werden.  Hat man trotz dieser Hilfe Schwierigkeiten mit dem treffsicheren Auffinden der richtigen Tasten und landet im hektischen Eifer des Gefechts des Öfteren auf benachbarten Terrain, speziell ein versehentlicher Tipp auf die "Windows-Taste" kann während des Spielens unangenehme Folgen haben, so kann man sich einer zweiten Finesse der K1 bedienen, welche es erlaubt, kleine Sperrriegel unter die gewünschten Tasten zu schieben und diese damit zu blockieren. Bis zu acht Tasten können auf diesen Weg vorübergehend in ihrer Funktion kastriert werden. Praxiserfahrungen Gar keine Frage, die K1 ist eine reinrassige Gamer-Tastatur, die eher auf häufiges Zocken denn auf ausdauernden Schreib- oder Officebetrieb ausgelegt ist. Dies spürt man zuallererst an der, auf die eingeschränkten Platzverhältnisse von Netzwerkpartys optimierten, gedrungenen Tastenanordnung. Denn nicht jede Taste sitzt dort, wo man sie aus Gewohnheit vermutet. Speziell der beliebte Tipp nach der häufig benötigten Entfernen-Taste endet in der Eingewöhnungsphase mit der K1 häufig auf der "4" oder "7" des herangerückten Ziffernblocks. Mit etwa 405 x 180 mm ist die Raptor-Cherry-Symbiose mindestens 50 mm schmäler, als ein herkömmliches Eingabebrett im normalen Layout. Somit ist auch die Tastenanzahl auf ein Minimum reduziert und der multimedial gesinnte Anwender sucht vergebens nach frei belegbaren Zusatztasten.  Vergleichsweise kompaktes Layout ohne Zusatztasten Die vom Hersteller gelobten Geschwindigkeitsvorteile lassen sich für den normalen, feinmotorisch weniger sensiblen Anwender freilich nur schwer nachvollziehen. Fakt ist, alle Tasten warten mit einem sanft, aber konstant einsinkendem Druckpunkt bei sehr angenehmen Widerstand auf. Während man bei einer herkömmlichen Folientastatur bis zu einem gewissen Reaktionspunkt, an dem die Information aufgenommen wird, einen stetig wachsenden Druck aufbauen muss, vollzieht sich der Tastendruck bei der K1 wesentlich kontinuierlicher, wobei auch die Informationen früher, und nicht erst am Anschlag, übermittelt werden. Insgesamt verrichten aber alle Tasten problemlos ihren Dienst und übermitteln beim Tippen ein angenehmes Gefühl, auch die Nachleucht- und Sperrtasten finden in der ein oder anderen Zocker-Nacht zu ihrer Berufung. Nur sonderlich leise ist die K1 eben nicht, denn bei jeder Tastenbetätigung tritt ein dumpfer, leicht nachhallender Klang, der subjektiv etwas lauter als gewohnt anmutet, auf. Der USB-Hub sollte unterdessen nicht mit zu auslastendem Gerät betrieben werden, da ansonsten die bereitgestellte Stromversorgung nicht mehr ausreicht. Unser Versuch, neben einer Maus auch ein Gamepad über die Tastatur anzuschließen, wurde zumindest vereitelt. Ein letzter Punkt sollte final noch genannt werden, beeinträchtigt er doch das Arbeiten mit der K1: Die sehr hellen LEDs blenden unter Umständen den Anwender in einem unangenehmen Maße. Das darf bei einem ansonsten so ausgereift erscheinenden Produkt in dieser Preisklasse eigentlich nicht vorkommen. Finale Einschätzungen Die Raptor-Gaming K1 ist keine Tastatur für Jedermann. Sie ist wahnsinnig robust gestaltet, basiert auf den hochwertigsten Materialien und detailreichster Technik und kann mit einer bis dato noch nicht da gewesenen Ausstattungsfinesse auftrumpfen, die einem Gros der Hardcore-Spieler Freudentränen in die Augen treibt. Nichts desto trotz ist es die Alltagstauglichkeit, die man auch von einem speziell an die Bedürfnisse von enthusiastischen Gamern zurechtgeschnittenen Keyboard mit fast dreistelligem Preisgefüge erwarten darf, ja sogar muss, die der K1 teilweise schwer fällt. Zweifelsfrei: Kaum eine andere Tastatur lässt sich so sanft, so konstant gefühlvoll, präzise und dennoch blitzschnell bedienen, wie die exklusive Raptor. Doch ein stark komprimiertes, gewöhnungsbedürftiges Layout ohne Zusatztasten stören auf die Dauer ebenso, wie die hell blendenden LEDs und das vergleichsweise laute Tipp-Geräusch. Fazit: Features und Hochwertigkeit, soweit das Auge reicht. Die K1 repräsentiert ein exklusives High-Tech-Keyboard mit großen Stärken für den Spieler, aber auch leichten Schwächen im Alltagsgebrauch. Mit einem Straßenpreis um die 100 Euro kann sie als Peripherie-Luxus angesehen werden.
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