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Scythe: Katana CPU Kühler und Super-Silent-Lüfter
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Scythe Super Silent Lüfter im 92- und 120-mm-Format Wie eingangs erwähnt, soll der Test auch einen kleinen Blick auf die neue Lüfterlinie von Scythe werfen. Interessant für alle Dezibel-Jäger mit Sparfuchsambitionen könnte dabei vor allem die größte Variante sein:  | | Scythe Silent 92 mm | Scythe Super Silent 120 mm | - Young Lin Tech DFS922512LS
- Drehzahl: 1600 U/min
- Schallpegel: 20,2 dB(A)
- Leistung: 1,54 Watt
- Durchsatz: 47,2 m³/h
- Gleitlager
- 3-Pin Anschluss
- Preis: 7 Euro
| - Young Lin Tech DFS122512LU
- Drehzahl: 800 U/min
- Schallpegel: 16 dB(A)
- Leistung: 2,16 Watt
- Durchsatz: 56,4 m³/h
- Gleitlager
- 3-Pin Anschluss
- Preis: 9 Euro
| Beide Lüfter zeichnen sich vor allem durch ihre nicht bis minimal vorhandenen Nebengeräusche aus. Zwar ist das 92-mm-Pendant bei maximaler Drehzahl aufgrund des recht intensiven Motorgeräusches deutlich zu hören, im gedrosselten Betrieb, d.h. unter 800 U/min stört allerdings kein nerviges Lagerrasseln oder Brummen die kaum noch vorhandene Emission. Die 120-mm-Ausführung ist dagegen schon bei voller Drehzahl nur noch mit angelegtem Ohr wahrzunehmen - erfreulicherweise ebenfalls völlig störungsfrei. Im getrimmten 5-Volt-Lauf, bei dem sich der Rotor gerade noch so in Gang setzt und sich die Rotationsbewegung der Blätter bei geschätzten 300 bis 400 U/min problemlos mit dem Auge verfolgen lässt, ist vom Scythe Super Silent 120 nicht mehr das geringste Geräusch zu vernehmen. Natürlich ist auch der Luftdurchsatz in diesem Modus entsprechend gering, sodass er als Prozessorlüfter nur noch bedingt eine Einsatzempfehlung erhält. Für explizit auf Low-Noise ausgelegte Systeme, beispielsweise auf Basis eines kleinen Athlon 64 oder eines Pentium M, mit Ninja-Kühlung ist ein solcher Lüfter ein wahrer Traum! Vorausgesetzt natürlich, die bei unseren Exemplaren vorhandene, uneingeschränkte Laufruhe trifft auch auf das Gros der Verkaufsexemplare zu und unterliegt nicht derart großen Streuungen, wie wir sie von anderen, günstigen Lüftern der Silent-Klasse kennen. Schallpegelmessung Unsere vergleichenden Messungen im Einzelbetrieb des Kühlers erfolgen mit einem Voltcraft 320-Schallpegelmessgerät nach den bekannten Methoden in 0,5 Meter Abstand und Höhe. Dabei erfasst das Messgerät Lärmemissionen ab 30 dB(A), wobei sich die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfunden Stille bei 30,4 dB(A) einpendelte. Schalldrücke dieses Grenzwertes werden von uns als super-silent" angegeben, da sie von den normalen Raumgeräuschen unter Nicht-Laborbedingungen nicht mehr unterscheidbar zu vernehmen sind. Zur weiteren Orientierung können - je nach subjektiven Empfinden - Werte bis 38 dB(A) als leise" angenommen werden. Bis 45 dB(A) würden wir nach unserer Prozedur als mittellaut" betiteln, während Resultate über 45 dB(A) als laut bis extrem" für 99 Prozent der Anwender ohnehin nicht mehr in Frage kommen sollten.  Die Messungen bescheinigen dem Katana auf voller Drehzahl einen noch sehr akzeptablen Schallpegel bei mittleren Rotor- und minimalen Nebengeräuschen. Bei 5-Volt-Trimmung ist der Serienlüfter mit etwa 1000 U/min nur noch für das sensible Gemüt wahrnehmbar und sollte aus einem Gros der Anwender-PCs nicht mehr hervorstechen. Der Scythe Silent 92 mm ist aufgrund seiner etwas geringeren Drehzahl in allen Belangen etwas leiser, kommt allerdings auch nicht um leichte Schleifgeräusche herum. Dagegen ist der 120-mm-SuperSilent über jeden Zweifel erhaben und ventiliert nahezu durchgängig lautlos. Testsystem - P4 Prescott 3,4 Extreme Edition
- MSI Combo (Intel 915P) Sockel 775
- Antec SmartBlue 350W Netzteil mit 92 mm Bodenventilator
- Raumtemperatur: ca. 22°C
- Sapphire Radeon X800 PCIe (by Sapphire)
- Silikon Wärmeleitpaste
- Yeong-Yang Midi-Tower YY-5601
- Ohne Gehäuselüfter
Wir testen im geschlossenen Midi-Tower, der bis auf die Netzteilentlüftung keine weitere Ventilation erfährt. Dazu gewähren wir jedem Kühler eine Aufwärmphase von einer halben Stunde, gespickt mit allerlei auslastenden Applikationen. Im Anschluss wird unser Tweakers4u-Toaster 3.0 halbstündig bemüht, die Prozessorauslastung auf 100 % zu halten. Daran schließt sich eine 15-minütige Leerlaufsituation an. Der Kerntemperatur-Verlauf wird dabei mit der Software Speedfan dokumentiert, die Maximaltemperaturen als Einordnung in den Diagrammen angegeben. Es ist dabei zu beachten, dass Temperaturdifferenzen von ein bis zwei Grad Kelvin durchaus als Messtoleranz angesehen werden können.  Der Katana kühlt, relativiert man die unterschiedlichen Lüfterdrehzahlen, auf einer Höhe mit den derzeit besten 92-mm-Probanden a la AeroCool GT-1000 mit gleicher Ausrichtung, XP-90 C oder Zalman CNPS 9500. Lediglich letzter sichert sich nach wie vor einen leichten Vorsprung vor den genannten Mitbewerbern. Dafür entzückt der Katana speziell durch seine ausgesprochene Beständigkeit bei Drehzahldrosselung. Im Vergleich zur High-End-Spitze des 120-mm-Marktes fehlt es den 92ern allerdings nach wie vor an schlagkräftigen Kühl- und Lautstärkeargumenten. Der Thermalright SI-120, ausgestattet mit dem Scythe SuperSilent 120, liefert im kaum bis nicht wahrnehmbaren Bereich die Referenz. Die grau eingefärbten Testwerte des Scythe Katana wurden mit angeklebten Bodenventilator des Netzteiles erzielt. Sie sollen den offensichtlichen Vorteil, den der entsprechend ausgerichtete Katana-Aufbau durch den absaugenden Ventilator im Power Supply erfährt, ausschalten und daher als weniger systemabhängig fungieren, wenngleich nahezu alle aktuellen Netzteile über entsprechend behilfliche Bodenventilatoren, in Silent-Systemen zumeist in 120-mm-Bauart, verfügen. Finale Einschätzungen: Scythe Katana Mit dem Katana erweitert Scythe sein Portfolio um einen Hochkaräter für den kleinen Geldbeutel, der seinen teuren Brüdern und Mitbewerben fast in nichts nachsteht. Die Qualität des Gebotenen befindet sich auf einem durchgängig ausgezeichnet hohem Niveau und die Kühlleistung ist auch für verlustreiche Prozessoren noch gut bemessen. Hinzu kommt, dass sich der Katana auf ausnahmslos allen Desktop-Sockeln der vergangenen Jahre heimisch fühlt. Zwei Wehrmutstropfen bleiben dennoch: Zunächst kann die fummelige, sehr aufwändige Montage in Kombination mit der teilweise nur schwer verständlichen Anleitung nicht überzeugen, auch wenn der Aufwand zumindest auf Intel-Plattformen durch einen referenzträchtigen Anpressdruck belohnt wird. Weiterhin ist der verbaute 92-mm-Ventilator auch auf minimaler Stufe für das penible Ohr nicht vollkommen silent-tauglich, für den normalen Anwender und Besitzer eines angenehm leisen PCs aber überaus akzeptabel. Fazit: Für gut 30 Euro erhält der Sparfuchs einen ausgezeichneten, enorm kompakten und federleichten Prozessorkühler mit hohem Leistungspotential. Uns ist der Katana daher mit gutem Gewissen eine Spar-Tipp-Empfehlung wert!  Scythe Super Silent 120 mm Noch etwas mehr hat uns der mit knapp 9 Euro ebenfalls sehr preisgünstige 120-mm-Scythe Super Silent überzeugt. Bereits bei maximaler Drehzahl eignet sich dieser zum Einsatz in leisen Systemen und entzückt bei Drehzahldrosselung mit einer nicht mehr wahrnehmbaren Luftförderung ohne Nebengeräusche. Hoffen wir, dass die hier gezeigte Qualität repräsentativ ist, denn dann führen an diesem Ventilator für echte Silent-Freaks nur wenige Wege vorbei. Unsere Top-Produkt-Auszeichnung sichert sich der Lüfter jedenfalls spielend. 
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