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Scythe Samurai Rev. B
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Der Hersteller Scythe, mit dem Tweakers4u nun bereits länger sehr produktiv zusammen arbeitet, gab uns vor einigen Wochen eine einmalige Chance: Drei identische Kühler gehen an drei Tester unserer Wahl - wohlgemerkt keine Redaktionsmitglieder - und werden auf drei unterschiedlichen Plattformen getestet. So sollen die positiven wie auch negativen Merkmale ans Licht gebracht werden, die gar nicht mehr auffallen, wenn man tagtäglich mit Hardware und Zubehör hantiert. Besonderes Augenmerk wird hier natürlich auf die Montage und die ganz subjektiven Eigenschaften gelegt. Das Versuchsobjekt: Der Scythe Samurai. Bereits vor fünf Monaten kamen wir in den Genuss, einen hausinternen Vergleichstest mit dem Kamakaze anstellen zu dürfen, woraus der Samurai als Testsieger mit Auszeichnung hervorging. Damals attestierten wir dem Schwertkrieger "überzeugende Kühlleistung", "brillianter Montagecharakter", "löbliche Verarbeitungsqualität" - ein echter Kauftipp. Ganz offensichtlich möchten die Japaner aber noch eins draufsetzen und wetzen die Klingen: ein "Revision B" zierte die Verpackung nicht gerade unauffällig. 
Wir bedanken uns selbstverständlich bei Hiroyuki Komi von Scythe für diese einzigartige Gelegenheit, aber auch bei den Testern. Zum Kauf steht der Samurai für 28,- Euro z.B. bei Alternate bereit. Die originalen Testdokumente der drei Tester stehen übrigens hier (Sockel A, Sockel 939, Sockel 478) zum Download bereit. Die Tester
Nach unserem Aufruf meldeten sich einige potentielle Kühlertester in unserem Forum. Nachdem wir die wichtigsten Plattformen abgedeckt hatten, entschieden wir uns für die nachfolgenden Systeme. Neben der Fähigkeit, lesbare Texte zu erstellen (ohne aus dem professionellen Bereich zu kommen), waren uns natürlich auch zeitgemäße Hardwarekonfigurationen wichtig. Es musste nicht immer das Schnellste und Neueste sein, aber populär sollten sie schon sein. Sockel A: Oliver "opunkt" Skiba Asus A7N8X Deluxe Revision 2.0 (nForce 2) AMD Athlon XP 3000+ 1 GB RAM ATI Radeon 9800, passiv gekühlt Yeong Yang YY5601-Gehäuse mit 120mm Gehäuselüfter (5 Volt) Sockel 939: Sebastian "TDM" Schmucker MSI K8N Neo2 Platinum (nForce 3) AMD Athlon 64 3500+ 1 GB DDR3-Dual-Channel-RAM Sapphire Radeon 9800 Pro (128 MB) Chieftec-Gehäuse Sockel 478: "Stinksack" Abit IC7 MAX3 Intel P4 Northwood 2600 @ 3337 1 GB Twinmos PC400 CL2 ATI Radeon 9800 Pro R360 @ 9800XT Chieftec BigTower mit 3 * 80mm Lüftern (7 Volt) "'Einmal ist immer das erste Mal', lautet ein ziemlich abgedroschener Sinnspruch, doch es bleibt mir in diesem Falle nichts Anderes übrig als diesen zu zitieren! Hintergrund dafür ist, dass der folgende Test auf einer erstmaligen Erfahrung meinerseits beruht, nämlich das Auswechseln eines Kühlers inklusive des eigenhändigen Ausbaus des Motherboards. Da ich mich bislang eher als Game-Junkie gesehen habe, kenne ich mich zwar mit dem Innenleben meines PCs relativ gut aus, hatte aber vor größeren Umbauten bislang Abstand genommen. Nun kann man natürlich argumentieren, dass ein in Hardware unerfahrener PC-Anwender nicht wirklich dafür geeignet ist, einen neuen Prozessor-Kühler auf seine Spezifikationen, seine Leistungswerte und seine generelle Eignung für den täglichen Gebrauch auf Herz und Nieren zu prüfen. Hiergegen möchte ich einwenden, dass es gerade für die Hersteller solcher Hardware-Bauteile vielleicht nicht ganz uninteressant ist, wie der Hardware-Rookie mit ihren Geräten bzw. der dazugehörigen Dokumentation zurecht kommt." Der Lieferumfang
- Kühler Scythe Samurai Rev. B (580 g Gewicht)
- 80 mm Lüfter (bereits vormontiert)
- Retention Modul für Sockel A & Sockel 370
- Retention Modul für Sockel 478 und LGA 775
- Back-Plate für Sockel 754 & 939
- Silmore-Wärmeleitpaste
- Slotblende mit Drehpotentiometer
- Set aus Schrauben, Federn, Unterlegscheiben
- Werkzeug für die Montage auf einem Sockel 754/939
 
"Schließlich findet sich noch eine sehr knappe Bedienungsanleitung in Japanisch und Englisch in der Schachtel, die über eine 'Waschzettel-Größe' nicht hinaus kommt. Sie lässt insbesondere den ungeübten Hardware-Bastler schon zu Beginn etwas stutzen." Aufbau und Verarbeitung
"Bei dem Scythe Samurai handelt es sich um einen Vollkupferkühler mit insgesamt 45 Lamellen. Die Lamellen sind an der Oberseite gewellt. Der darüber befindliche Lüfter ist saugend angebracht, d.h. er zieht die Luft an den Kondensatoren um den Sockel herum an und kühlt damit die umliegenden Bereiche gleich mit. Der Lüfter ist etwa 3,5 cm vom Kühlkörper durch die silberne Lüfterhaube entfernt verschraubt, so dass der sog. Hotspot (der Kühlkörper wird in der Regel in der Mitte heißer als an den Randbereichen) etwas ausgeglichen wird, falls der Lüfter blasend, also um 180° gedreht, montiert wird."  
Standardmäßig ist der Lüfter des Samurais also saugend montiert - eine Technik die seit den legendären Alpha-Kühlern kaum mehr angewendet wird. Als 'Faustregel' lässt sich sagen: Je besser die Kühleigenschaften des Kühlkörpers an sich, desto eher sollte man zur blasenden Montage neigen. Im Test wird sich zeigen, ob die Vermutung der dann besseren Kühlleistung zutrifft. Wenn ja, ist es ziemlich ungeschickt von Scythe, den Kühler saugend auszuliefern. "Die mitgelieferten Teile, insbesondere die beeindruckende Kühleinheit an sich mit der Heatsink aus Kupfer machen schon auf den ersten Blick einen qualitätsmäßig hohen Eindruck. Hinzu kommt das Slotblech mit dem stufenlosen Potentiometer, das mit einer ausreichend langen Stromverbindung zur Kühleinheit ausgestattet wurde, so dass dessen Verlegung ohne Beeinträchtigung auf bereits vorhandene Hardware-Teile eigentlich in jedem Gehäuse problemlos möglich ist." 
"Der Silentfreak wird die verschraubte Befestigung des Lüfters bemängeln, ein Einsatz von Gummislicks zur Entkopplung des Lüfters ist ohne Nachbearbeitung der Lüfterhaube nicht ohne weiteres möglich."
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