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* Thermaltake Aquarius III - der externe Planscher ! *

Hersteller:  Thermaltake
Produktname:  Aquarius III
Vertrieb:  Frozen-Silicon ( erhältlich )
Preis:  ca. 279 EUR

Vorwort

Das Verhältnis der Tweaker-Gemeinde zu den Produkten von Thermaltake lässt sich recht einfach beschreiben: Entweder man hasst sie oder man liebt sie. Von Haus aus sind sie meist groß und laut - allerdings auch leistungsfähig. Bereits im Frühjahr 2003 kam die Tweakers4u-Redaktion ja bereits in den Genuss eines Aquarius II-Wasserkühlungssets, welche uns leider nicht sehr überzeugen konnte: Sie war klein, relativ leise und eher schwachbrüstig. Auch für die Thermaltake-Fangemeinde war es aufgrund des Bruches mit der Firmentradition eine herbe Enttäuschung. Und nun versuchen die Taiwanesen eben diesen Fehler rückgängig zu machen: Die Aquarius III - wieder ein Komplettset - soll ihnen endlich auch in der Wasserkühlungsszene einen Namen bereiten. Ob der kleinen Kiste das gelingt, wollen wir sehen.

Bevor alles allerdings ans Eingemachte geht, gilt unser Dank einmal mehr Thermaltake Taiwan für die Zusendung einer der ersten Testsamples einer Aquarius III.

Lieferumfang

Typisch: Die Insulaner mit den zwei Ts lassen sich nicht lumpen. Obwohl die Hälfte der großen Verpackung aus Schutzmaterial besteht, ist die Menge an Zubehör nicht zu verachten:

  • Aquarius III "Main Unit"
  • Kühlblock
  • PCI-Blende mit Schlauchkupplung und Stromversorgung
  • Sub-D-Stromkabel
  • H-Backplates für Pentium 4 und AMD K8
  • Bügelhalterungen für AMD K7
  • Schläuche mit Knickschutzfedern
  • Sekisui Wärmeleitpads
  • Silmore Wärmeleitpaste
  • Ausgleichsbehälter
  • Kühlwasserzusatz
  • "XaserBag"-Tragetasche
  • Bedienungsanleitung

 

Wir sehen: Wie immer Alles dabei. Zur Unbetriebnahme benötigen wir lediglich etwas destilliertes Wasser und ein paar Minuten Zeit.

Die Main Unit

 

Der erste Eyecatcher, sobald wir die Verpackung öffnen: Die Haupteinheit der Wasserkühlung. Sie ist schon etwas Besonderes und es lässt sich durchaus als "imposant" bezeichnen, was Thermaltake hier konstruiert hat: Das Gehäuse ist etwas kleiner als ein Schuhkarton, besteht vollständig aus Aluminium und beinhaltet Radiator (samt Lüfter) sowie eine Pumpe. Wie sich später herausstellen sollte, dient der gesamte Korpus als ein einziger, großer Kühlkörper (ähnlich dem taufrischen Zalman-Gehäuse TNN500A-HS1), worauf bereits die Kühllamellen an beiden Seiten hindeuteten. Sofort erkennbar ist auch, dass inzwischen (leider?!) bei Thermaltake übliche Xaser-Design. In Verbindung mit einem solchen Tower macht die Kühlung natürlich einen perfekten, optischen Eindruck. Aber auch ohne CS-601-Derivat kann man sich damit sehen lassen.

 

Auf der Unterseite der 4300 Gramm schweren Einheit befindet sich ein kleines Lüftergitter, durch welches ein 80mm-Lüfter weiter innen im Gehäuse Luft ansaugt. Der Sinn einer freischwebenden, blauen LED hinter diesem Gitter (welche offensichtlich zu schwach ist, um einen Unterbodenbeleuchtungs-Effekt hervorzurufen) ist aber fragwürdig. Bedeutend schöner anzusehen ist die Wasserstandsanzeige, welche in die linke Seitenwand eingelassen ist. Die mithilfe riesiger Lettern angebrachte und so selbst für Halbblinde erkennbare "Low"-Markierung wird von einer - diesmal fest installierten - blauen LED angestrahlt und erlaubt eine fixe Kontrolle des Wasservolumens. Auf der Rückseite findet sich neben den verriegelbaren Schlauchkupplungen und dem Stromkabeleingang ein 80mm-Lüftergitter, welches den Blick auf den Radiator freigibt. Wie beim Vorgänger besteht er vollständig aus Kupfer und auch die Finnen sind wieder nahezu nahtstellenfrei aneinander gelötet.

 

Zuletzt zur Front: Wir finden zwei identische Temperaturanzeigen vor - ein Fühler befindet sich direkt im Kühlwasser, der andere lässt sich im Zuge der Montage an einem beliebigen Ort festkleben. Wir wählten, wie im Handbuch empfohlen, eine Seite des Kühlblockes. Beide Anzeige lassen sich einzeln abschalten, die Hintergrundbeleuchtung bleibt aber immer aktiv. Eine Umschaltung zwischen Celsius und Fahrenheit ist ebenso eingebaut wie die Speicherung von Minimal- und Maximaltemperatur. Mithilfe eines Schraubenziehers lässt sich auch eine Alarm-Grenztemperatur einstellen. Laut Handbuch soll im Notfall die Beleuchtung ins Rote wechseln und eine akustische Warnung abgegeben werden - bestätigen können wir dies aber nicht, da wir die Mindest-Alarmtemperatur von 38° C nie erreichten *G* Die Umdrehungszahl des internen Lüfters lässt sich mithilfe des leichtgängigen und hochwertigen Drehreglers an der Front regulieren und wird auch von einer roten Sieben-Segmentanzeige ausgegeben. Dieser Fan-Speed-Monitor besitzt drei weitere Kanäle, von denen zwei aber ständig "0" ausgeben. Der letzte gibt einen Wert von etwa 3000 aus, ist aber in der Bedienungsanleitung nicht dokumentiert.






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