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Intel Dual-Core als Pentium D und Extreme Edition

Im Rahmen des Intel Developer Forum hat der Chipgigant heute Details zur Namensgebung seiner zukünftigen Dual-Core High-End Prozessorlinie mit 90 nm Smithfield-Core auf Pentium 4 Basis preisgegeben. So entfernt man sich bei den neuen Produkten vom Pentium 4 und bezeichnet die Doppel-Kern-Desktop-Linie in Anlehnung an den "Pentium M" und den "Celeron D" nun als "Pentium D". Die aktuell als Extreme-Edition geltende Pentium 4 Enthusiast-CPU, welche ja seit der Vorstellung der Pentium 600er Serie, bis auf den höheren FSB von 1066 MHz und der etwas geringer Feature-Ausstattung, technisch nahezu identisch mit dem "normalen" Pentium 4 Prozessoren ist, wird ebenfalls als Dual-Core-Modell erscheinen. Im Zuge der neuen Nomenklatur wurden auch neue Logos für beide Prozessor-Linien veröffentlicht, bei deren Gestaltung sich Intel wahrlich nicht überschlagen hat:

 

Technisch gesehen ist der Pentium D mit dem aktuellen Prescott äquivalent, nur dass halt zwei Kerne im Duett werkeln, sodass sich ein 206 mm² Silizium-Chip mit 230 Millionen Transistoren ergibt. Das Problem: Die beiden Kerne werden nicht einzeln gefertigt und dann zusammengefügt, sondern müssen fehlerfrei aus einem Stück "gebacken" werden. Aufgrund dieser Größe in 90 nm Strukturbreite ergibt sich ein sehr hohes Verlustrisiko, wodurch wohl auch die Preise - zumindest anfänglich - keine Schnäppchen zulassen.

Der Pentium D und sein entsprechender High-End-Bruder sollen im 2. Quartal in folgenden Konfigurationen erscheinen:

Intel Dual-Core CPUs für LGA775

Prozessor Takt L2 Cache FSB Hyper-Thread
Pentium Extreme Edition 3.2 GHz 2 x 1 MB 1066 MHz ja
Pentium D 840 3.2 GHz 2 x 1 MB 800 MHz nein
Pentium D 830 3.0 GHz 2 x 1 MB 800 MHz nein
Pentium D 820 2.8 GHz 2 x 1 MB 800 MHz nein

Während der normale Pentium D auf herkömmliche Art mit seinen zwei physikalischen Kernen auskommen muss, erhält die Extreme Edition durch die beibehaltene HT-Technologie vier logische Prozessoren, um seine Sonderstellung zu unterstreichen und die teure Edel-CPU aus der "normalen" Desktop-Reihe auszuklinken.




02.03.2005, 15.05 | Autor: Martin Eckardt | Quelle: Anandtech


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